Klimabündnis

Das Internationale Klima-Bündnis wurde 1990 als Kooperation zwischen europäischen Gemeinden & Städten und der COICA, einem Zusammenschluss von Indianerorganisationen aus Amazonien, gegründet. Grund hierfür waren die Erkenntnisse über die globalen Zusammenhänge beim Klimawandel.

Der vom Menschen verursachte Treibhauseffekt ist Hauptursache des Klimawandels. Vor allem die Verbrennung enormer Mengen fossiler Brennstoffe zur Energiegewinnung in den Industrieländern sowie die fortschreitende Zerstörung der tropischen Regenwälder tragen hierzu bei.

Die dem Klima-Bündnis beitretenden Gemeinden & Städte verpflichten sich dazu, ihre Emissionen an Treibhausgasen, vor allem CO2, zu reduzieren und sie unterstützen die indianischen Partner in Amazonien bei deren Bemühungen zum Erhalt des Regenwaldes. Dies geschieht in der Praxis durch das Ausarbeiten und Umsetzen von Strategien in den Bereichen Energie und Verkehr, durch Öffentlichkeitsarbeit z.B. über den Schutz der Regenwälder, durch den Verzicht auf Tropenhölzer ....

Die Ziele wurden ursprünglich im Klima-Bündnis Manifest niedergeschrieben, welches in den letzten Jahren aktualisiert und erweitert wurde. Europaweit sind mittlerweile rund 1400 Gemeinden & Städte, sowie zahlreiche Regionen, Provinzen, Bundesländer und Organisationen dem Klima-Bündnis beigetreten. Es ist damit Europas grösstes Städte-Netzwerk zum Klimaschutz .

In Luxemburg gründeten 1995 einige Gemeinden zusammen mit den Nichtregierungsorganisationen "Action Solidarité Tiers Monde " und "Mouvement Ecologique" das "Klimabündnis Lëtzebuerg".

Mittlerweile sind viele luxemburgische Gemeinden hierin Mitglied. Um die gesetzten Ziele zu erreichen, werden untereinander Erfahrungen ausgetauscht, Vorschläge für Initiativen unterbreitet, gemeinsame Aktionen durchgeführt usw. Auch wenn jede Gemeinde autonom handelt, profitiert sie doch von den Erfahrungen und Initiativen der anderen Mitglieder in Luxemburg und Europa sowie der Partnerorganisationen ASTM und Mouvement Ecologique.

Die Arbeit des Klimabündnis Lëtzebuerg wird durch die Ministerien für Kooperation und Umwelt unterstützt.

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